Am 23. Februar 2025 ist Bundestageswahl und auch für die deutsche Wirtschaft sind die Wahlen ein großes Thema. Ein Zusammenschluss von großen Unternehmen und Organisationen wirbt deshalb dafür, einige grundlegende Werte zu beachten.
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Rund 40 Unternehmen treten für eine demokratische Gesellschaft ein
„Wir stehen für Werte“. Unter diesem Namen haben sich vor gut einem Jahr rund 40 Unternehmen und Organisationen zu einer Allianz zusammengeschlossen, die für die Werte einer demokratischen Gesellschaft eintritt. Mit dabei sind einige der ganz großen Namen der deutschen Wirtschaft. Roland Busch, Vorstandsvorsitzender von Siemens, erklärt: „Vielfalt, Offenheit und Toleranz. Das sind nicht nur die Eckpfeiler unserer Gesellschaft. Sondern auch der Motor, der unser Wirtschaftssystem am Laufen hält. Als Quelle für Innovationskraft sind diese Werte außerdem der Garant dafür, dass wir in einer globalisierten Welt wettbewerbsfähig bleiben.“ Demokratie als erfolgreicher Wettstreit von Ideen. So sieht es auch Ilka Horstmeier, Personal- und Immobilienvorständin bei BMW: „Auch für uns bei BMW ist das die Basis für Innovationskraft und langfristigen Erfolg. Und damit natürlich auch für sichere und gut bezahlte Arbeitsplätze.“
Die Allianz aus der Mitte der deutschen Wirtschaft will sich öffentlich und klar vernehmlich für diese Werte engagieren. Gerade in Zeiten, in denen sie immer wieder in Frage gestellt werden, so Siemens-Chef Roland Busch: „Populisten versprechen einfache Lösungen für die Probleme unserer Zeit. Doch diese einfachen Lösungen gibt es nicht. Dafür ist die Welt zu komplex.“ Das gelte auch und gerade in schwierigen Zeiten, sagt Christian Bruch, der Vorstandsvorsitzende des Energietechnikkonzerns Siemens Energy: „Werte wie Freiheit, Respekt und Offenheit haben Deutschland erfolgreich gemacht. Und auf Basis dieser Werte gilt es jetzt, die Herausforderungen beherzt anzupacken. Hierfür werden wir uns anstrengen und verändern müssen.“
Für diese Werte lohne es sich einzustehen
Eine wichtige Rolle spielt aus Sicht der Allianz „Wir stehen für Werte“ auch die Zuwanderung. Denn aufgrund des Fachkräftemangels brauche Deutschland gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Ausland. Die Unternehmen sprechen sich auch ganz klar für die Einbindung Deutschlands in die Europäische Union aus. Frieden, offene Grenzen, Rechtssicherheit, ein einheitlicher Verbraucherschutz, und nicht zuletzt freier Handel ohne Zölle. Ilka Horstmeier: „Freier Handel und offene Märkte sind für das Wachstum von globalen Unternehmen und von Volkswirtschaften von ganz entscheidender Bedeutung. Deswegen setzen wir uns massiv für Freihandel ein. Denn wer Protektionismus und Abschottung wählt, das ist völlig klar, der provoziert immer Gegenmaßnahmen, die am Ende auch Deutschland und damit jedem von uns schaden.“ Für all diese Werte lohne es sich einzustehen, ist Torsten Albig überzeugt, Geschäftsführer bei Philip Morris International. Dafür seien freie und demokratische Wahlen die Grundlage: „Für eine Demokratie ist es von entscheidender Bedeutung, dass es auch Demokraten gibt, die zur Wahl gehen. Wer meint, er hat etwas Besseres zu tun an einem Wahltag, weil das Wetter zu gut oder zu schlecht ist, der wacht eines Morgens auf und stellt fest: Oh. Demokratie war nicht ewig. Sie kann verschwinden. Sie kann auf einmal einfach weg sein.“
In ihrem Engagement für Demokratie und Werte wie Freiheit, Offenheit und Vielfalt rufen die Unternehmen aus der Allianz deswegen dazu auf, am 23. Februar zur Wahl zu gehen.
Ein Beitrag erstellt in Zusammenarbeit mit WIR STEHEN FÜR WERTE
Weiterführende Informationen
finden Sie unter www.wirstehenfuerwerte.de