20 September, 2020
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Home Office und Co. – Wie die Corona-Krise die Arbeitswelt verändert

Von zu Hause aus arbeiten statt im Büro. Sich seine Zeit frei einteilen und an Konferenzen per Video-Chat teilnehmen. In der Corona-Krise ist das Home Office für Millionen von Menschen Realität geworden. Das hat unsere Arbeitswelt in den vergangenen Monaten grundlegend verändert und digitaler gemacht. Und viele Experten erwarten, dass dieser Trend anhalten wird.

8.000 Mitarbeiter bei o2 im Home Office

In normalen Zeiten gleicht das Bürohochhaus in München einem Bienenstock. Doch seit dem Beginn der Corona-Pandemie ist es hier, in der Deutschland-Zentrale des Telekommunikationskonzerns Telefonica / o2, merklich ruhiger geworden. Der größte Teil der Beschäftigten arbeitet seit Monaten von zu Hause aus. Personalchefin Nicole Gerhardt sagt, das binnen kürzester Zeit zu organisieren, sei ein Kraftakt gewesen, bei dem alle mitgezogen haben: „Wir haben mehr als 8.000 Mitarbeiter innerhalb weniger Tage ins Homeoffice geschickt und das ist uns nur gelungen, durch die gute und vor allen Dingen sehr schnelle und pragmatische Abstimmung mit den Arbeitnehmervertretern.“

Mitarbeiterbefragung

Wie in vielen anderen Firmen auch hat sich die Arbeit bei o2 verlagert: Aus dem Büro in der Firma in das Home Office. Gerade Pendler sparen sich dadurch viel Zeit. Aber klappt das auch? Können die Mitarbeiter zuhause so konzentriert arbeiten, wie in der gewohnten Büro-Umgebung? Ja, sagt Nicole Gerhardt. Zwar habe es am Anfang natürlich eine kurze Phase der Umstellung gegeben. Doch inzwischen profitieren eigentlich alle Beteiligten von der digitalen Arbeitswelt:  „Wir haben gerade eine Mitarbeiterbefragung abgeschlossen. Und das Feedback der Mitarbeiter ist, dass 95% auf der einen Seite sagen, dass sie auch in der aktuellen Situation unglaublich zufrieden sind und dass ihnen das sehr viel Energie gibt. Auf der anderen Seite sehen wir natürlich als Unternehmen, dass auch die Produktivität gestiegen ist, Meetings beginnen plötzlich pünktlich, man muss nicht mehr von A nach B laufen und man merkt einfach, dass die Menschen unheimlich genießen, Autonomie zu haben.“

Remote Work bietet große Chancen

Ähnlich sieht man das auch in anderen Firmen, sagt Nicole Gerhardt. Viele Unternehmen haben deshalb bereits angekündigt, dass sie nach dem Ende der Corona-Pandemie am Thema Home Office festhalten wollen. o2-Personalchefin Gerhardt denkt aber noch weiter. Sie spricht von Remote Work. Also dem Konzept, bei dem es eigentlich fast egal ist, wo Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sitzen. Gerade für ein internationales Unternehmen, das weltweit nach Talenten sucht, sei das eine riesige Chance:  „Das bedeutet für uns natürlich, dass wir die Jobs jetzt deutschlandweit und sogar darüber hinaus ausschreiben werden. Und gerade vor dem Hintergrund, dass wir in Deutschland ja auch einen Fachkräftemangel in manchen Bereichen haben, bieten sich jetzt natürlich unglaubliche Chancen für uns.“

Datenmenge steigt rasant an

Verschiedene Studien zeigen, wie die Digitalisierung die Arbeitswelt verändert: Weniger Tage im Büro, dafür mehr Zeit im Home Office. Weniger Dienstreisen, dafür mehr Video-Konferenzen. Das bedeutet aber auch: Die Menge der Daten steigt rasant an. Bei o2 ist man stolz darauf, dass die Netze auch in der Corona-Pandemie die riesigen Datenmengen problemlos verkrafteten. Aber man rüstet sich auch für die Zukunft. In diesem und in den kommenden Jahren baut das Unternehmen seine 4G und 5G Netzkapazitäten noch einmal deutlich aus.

Nicole Gerhard, Personalchefin des Telekommunikationskonzerns Telefonica / o2

Ein Beitrag erstellt in Zusammenarbeit mit der Telefónica Germany GmbH & Co. OHG

Weiterführende Informationen

finden Sie unter www.telefonica.de

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