26 August, 2019
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Ursprüngliche Reinheit von Mineralwasser

Die Europäische Nachhaltigkeitswoche ist unter anderem dazu da, uns daran zu erinnern, wie wichtig es ist, unsere Umwelt zu schützen. Zum Umweltschutz im weitesten Sinne gehört auch die nachhaltige Bewirtschaftung von Mineralwasser-Vorkommen. Denn schließlich ist Mineralwasser ein reines Naturprodukt, das aus tiefen Quellen stammt!

Mit über 500 verschiedenen natürlichen Mineralwässern ist Deutschland ein echtes „Mineralbrunnenland“. Das liegt vor allem an hohen Niederschlagsmengen und einer besonders vielfältigen Geologie. Sebastian Rau, Geologe und Mineralwasser-Experte beim SGS Institut Fresenius, erklärt: „Regenwasser versickert und löst dann auf seinem Weg durch die tieferen Erdschichten zahlreiche Mineralstoffe und Spurenelemente aus den Gesteinen. Die unterschiedlichen Erdschichten, die das Wasser durchläuft, sorgen dafür, dass jedes Mineralwasser eine völlig unterschiedliche Zusammensetzung an Inhaltsstoffen hat und es dadurch auch völlig individuell schmeckt.“

Eine nachhaltige Nutzung hat höchste Priorität

Natürliches Mineralwasser bildet sich besonders geschützt vor Umwelteinflüssen in der Tiefe. Der Entstehungsprozess kann Hunderte von Jahren dauern. Eine nachhaltige Nutzung hat deshalb höchste Priorität. „Es ist so, dass das Deutsche Wasserrecht vorschreibt, dass man nicht mehr Mineralwasser aus dem Untergrund entnehmen darf als von anderer Seite wieder neu entsteht“, sagt Sebastian Rau. „Bildhaft vorstellen kann man sich das mit einer gefüllten Badewanne. Zieht man den Stöpsel, ist irgendwann alles Wasser abgelaufen. Will man den Wasserstand jedoch halten, muss man ausreichend Wasser nachlaufen lassen.“

Mineralwasser muss amtlich anerkannt werden

Mineralwasser muss laut Gesetz am Quellort in Flaschen abgefüllt werden, um seine Qualität und Frische zu bewahren. „Mineralwasser ist das einzige Lebensmittel in Deutschland, das amtlich anerkannt werden muss“, erzählt Sebastian Rau. „Dafür kommt es ins Labor und muss mehrere Hundert Kontrollen und Tests bestehen. Nur dann darf es als „natürliches Mineralwasser“ bezeichnet und auch verkauft werden, so fordert es die Mineral- und Tafelwasserverordnung (MTVO).“

Ein Beitrag erstellt in Zusammenarbeit mit der Informationszentrale Deutsches Mineralwasser.

Weiterführende Informationen

finden Sie unter http://www.mineralwasser.com

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