25 April, 2019
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Tag der Passwort-Sicherheit

E-Mails, Onlineshopping, Social Media – überall muss man sich einloggen. Da ist die Versuchung groß, einfach ein Passwort für alle Accounts zu verwenden. So haben Hacker aber ein leichtes Spiel und die Folgen können fatal sein!

Vorsicht vor Hackern

Allen Datenskandalen zum Trotz: Die Deutschen Internet-Nutzer lernen in Sachen Datensicherheit offenbar nur langsam dazu. Über die Hälfte verwendet nach wie vor dieselben Passwörter für mehrere Logins. Und das kann schnell zum Problem werden, sagt Christian Friemel von WEB.DE: „Im Schnitt ist jeder von uns bei zehn bis 15 Online-Diensten mit Passwort und E-Mail-Adresse angemeldet. Wer da das gleiche Passwort mehrmals benutzt, geht ein ziemliches Risiko ein. Denn wenn auch nur ein einziger Account gehackt wird, und die Online-Betrüger das Passwort kennen, dann probieren sie dieses Passwort natürlich auch auf anderen Websites aus – dann sind automatisch alle anderen Konten auch in Gefahr.“

 

Für jeden Online-Dienst ein eigenes Passwort

Die Sicherheits-Experten von WEB.DE empfehlen, für jeden Online-Dienst ein eigenes Passwort zu vergeben. Dabei sollte man allerdings besondere Vorsicht walten lassen. „Laut unserer Umfrage erstellt jeder Fünfte seine Passwörter auf Basis von persönlichen Infos wie Geburtstage, Spitznamen oder die Namen von Haustieren“, erklärt Christian Friemel. „Solche Informationen bekommt man allerdings heutzutage ziemlich einfach über die sozialen Netzwerke raus. So ein Passwort müssen Online-Kriminelle noch nicht mal mehr hacken, das lässt sich mit ein bisschen Geduld einfach erraten – und das wird schnell zum Problem.“

 

Passwörter kreativ angehen

Besser ist es, das Passwortthema kreativ anzugehen – und das tun einige: So beantworten zum Beispiel 20 Prozent Studienteilnehmer die Sicherheitsfragen zum Zurücksetzen der Passwörter bewusst falsch; 12 Prozent erfinden eigene Fragen. Selbst wenn also ein Unbefugter den Mädchennamen der Mutter weiß – das Passwort kann er so nicht mehr knacken. Und auch bei der Komplexität der Passwörter tut sich was: „Da gibt’s eine schöne Entwicklung: Rund zwei Drittel der Befragten benutzen inzwischen Sonderzeichen in ihren Passwörtern – das waren letztes Jahr noch 58 Prozent. Und auch was die Länge der Passwörter angeht, kann man aus Sicherheitsperspektive zufrieden sein. Die Mehrheit der Nutzer hält sich deutlich über der empfohlenen Mindestgrenze von acht Zeichen.“

Ein Blick auf die eigenen Passwörter lohnt sich also – vor allem im Interesse der eigenen Datensicherheit.

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Ein Beitrag erstellt in Zusammenarbeit mit 1&1 Mail & Media Applications SE

Weiterführende Informationen

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