15 September, 2019
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AXA Crashtests: Verkehr unter Strom

Elektroautos werden immer beliebter! Mehr Leistung, neue Antriebe und der zunehmende Einsatz von Fahrerassistenzsystemen stellen jedoch neue Anforderungen an alle Verkehrsteilnehmer. Welche besonderen Risiken E-Autos mit sich bringen, das zeigen die Unfallforscher von AXA bei ihren diesjährigen Crashtests im schweizerischen Dübendorf.

In Deutschland sind inzwischen über 114.000 E-Autos unterwegs

Elektroautos beschleunigen sehr schnell und immer gleich stark, ganz unabhängig von der Drehzahl. Welche Folgen das haben kann, insbesondere mit einem ungeübten Fahrer am Steuer, demonstrieren die Crashversuche der Unfallforscher: Schnell verliert ein Autofahrer die Kontrolle über seinen Wagen und es komm zur Kollision.

Wer ein Auto fahren kann, kann nicht zwingend jedes Auto fahren

AXA-Unfallforscherin Bettina Zahnd rät daher, sich mit einem neuen Fahrzeug immer erst vertraut zu machen: „Wir haben festgestellt, dass spezifische Kenntnisse zu dem jeweiligen Fahrzeug, das man gerade fährt, wichtig sind und auch immer wichtiger werden. Wenn man zum Beispiel das Elektroauto anschaut, dann muss man sich zuerst an das veränderte Brems- und Beschleunigungsverhalten gewöhnen. Erst dann kann man das Fahrzeug sicher bedienen.“

E-Autos sind sehr leise

Auch ein scheinbar ungefährliches Manöver kann mit einem E-Auto schnell in einem Unfall enden. Zwar müssen Gemäß EU-Verordnung seit Juli nun alle neuen Typen von Hybrid- und Elektrofahrzeugen zum Schutz der Fußgänger mit einem akustischen Warnsignal ausgerüstet sein. Für ältere Modelle gilt das noch nicht. AXA-Experte Thomas Jäckel empfiehlt deshalb, solche Modelle freiwillig mit einem Geräuschgenerator auszurüsten, um andere Verkehrsteilnehmer zu schützen.

Ein Beitrag erstellt in Zusammenarbeit mit der AXA Konzern AG

Weiterführende Informationen

finden Sie unter https://www.axa.de/